Sonntag, Januar 21, 2007

Hiob und Paulus


Also was ich eine gute Frage finde: Wann wächst man......? Durch was?
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Wie reagiert man auf dieses Leid?
In den meisten Situationen sieht mans nicht und/oder vergisst ständig und immer wieder das Ergebniss. Ich denke an zwei verschiedene dinge: Hiob und Paulus.
zuerst Hiob:
Hiob 23:8 Siehe, gehe ich vorwärts, so ist er nicht da; und rückwärts, so bemerke ich ihn nicht;
Job 23:9 zur Linken, während er wirkt, so schaue ich ihn nicht; er verhüllt sich zur Rechten, und ich sehe ihn nicht.
Hiob 23:10 Denn er kennt den Weg, der bei mir ist; prüfte er mich, wie Gold würde ich hervorgehen.
Hiob 23:11 An seinem Schritte hat mein Fuß festgehalten, und seinen Weg habe ich beobachtet und bin nicht abgebogen;
Hiob 23:12 von dem Gebote seiner Lippen bin ich nicht abgewichen, ich habe die Worte seines Mundes verwahrt, mehr als meinen eigenen Vorsatz.
Am Ende belohnt Gott ihn für sein Festhalten an IHM.
Vielleicht sehen wir Gott manchmal nicht im Leid.....wie Hiob sagt:...so bemerke ich ihn nicht....


Das zweite: Paulus sagt in römer 5,1-6:

Rom 5:1 Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus,
Rom 5:2 durch welchen wir mittelst des Glaubens auch Zugang haben zu dieser Gnade, in welcher wir stehen, und rühmen uns in der Hoffnung der Herrlichkeit Gottes.
Rom 5:3 Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch der Trübsale, da wir wissen, daß die Trübsal Standhaftigkeit bewirkt,
Rom 5:4 die Standhaftigkeit aber Bewährung, die Bewährung aber Hoffnung; die Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden,
Rom 5:5 denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, welcher uns gegeben worden ist.
Rom 5:6 Denn Christus ist, da wir noch kraftlos waren, zur bestimmten Zeit für Gottlose gestorben.

Um zusammenzufassen:
Hiob war Kraftlos und er hatte nichts mehr, noch nichtmal Hoffnung....doch eines hatte er noch und das war sein Vertrauen und Festhalten an Gott, obwohl er ihn nicht gesehen hat, ist er nicht weggelaufen.
Paulus sagt, wir können uns sogar rühmen, im Leid, weil wir dadurch wachsen bzw lernen.

Ich finde die zwei arten echt beeindruckend.....an Gott festhalten.........und sogar froh sein nicht über aber in Leid.





m.d.k.

2 Kommentare:

Ines hat gesagt…

:) ich sehe grad, du hast die kommentarfunktion geändert. finde ich besser so.

was ich aber eigentlich sagen wollte: habe mich gestern mit einem freund (Iuli) über freude unterhalten. paulus befiehlt den phillipern eigentlich schon fast, sich zu freuen. und wir haben uns gefragt, was eigentlich diese freude ist, von der paulus spricht.

ich glaube, man könnte sie die freude der erretung nennen. also die freude darüber, dass unser leben in Christus verborgen ist, dass unsere sünden vergeben sind und wir ewiges leben haben dürfen.

das ist eine freude, die uns keiner nehmen kann. der teufel versucht es zwar manchmal, indem er zweifel über uns bringt, aber dennoch ist diese freude stärker.

was ich damit sagen will: paulus sagt: freut euch ALLEZEIT. das heißt auch in bedrängnis, auch in leid. diese freude ist vielleicht nicht mit fröhlichkeit gleichzusetzen, sondern ist ein viel tieferes empfinden der gnade Gottes, das uns selbst durch schwere zeiten hindurch erhalten bleibt und uns trägt. auch wenn wir nichts vom wirken Gottes sehen in solchen situationen, dürfen wir doch wissen, dass Er schon alles für uns gegeben hat.

Lia hat gesagt…

auch, wenn ich gefahr laufe das von euch gesagte nur noch einmal zu wiederholen, wollte ich doch zumindest ein wort der zustimmung finden. ob jemand wohl dieses gefühl jemals genau beschreiben kann und einen treffenden ausdruck finden kann, der das volle ausmaß dieser unendlichen und so tiefen seelischen verfassung wiedergeben kann?
allezeit freuen. tausend mal mehr freuen und immer wieder grund dazu haben. ausharren und beständig bei ihm bleiben, selbst wenn, so wie du sagst zeiten vor uns liegen, die nicht leicht sind. doch, wie markus sagt uns freuen gerade, weil wir in solchen situationen sind und dennoch gott preisen können, für das vorrecht ihm so nahen zu können.
oswald chambers sagt: sorgen und nöte bringen uns gott näher, wobei seine segnungen unseren blick von ihm abschweifen lassen können.
wir werden zeit unseres lebens hier auf der erde nöte und bedrängnisse haben, die uns zwingen gott immer und immer wieder neu zu nahen und seine gemeinschaft zu suchen, um den angriffen des teufels standhalten zu können. ein wichtiger aspekt, denn alleine sind wir dazu vollkommen unfähig, so bin ich gott dankbar, dass solche zeiten mich lehren auf ihn zu schaun, jeden tag neu.
das was wir suchen finden wir nur bei ihm, bei ihm allein.
jesus sagt seinen jüngern im lukasevangelium: "wenn aber diese dinge anfangen zu geschehen, so blickt auf und hebt eure häupter empor, weil eure erlösung naht."
(lukas 21,28)
wir haben nicht mit ungewöhnlichen unnormalen dingen zu kämpfen, all diese sachen sind bereits vorhergesagt worden und so können wir wissen, gott bleibt durch alles treu und sein wort wird wahr. er wird kommen und dieses ende ist dann (ich zitiere :) ) erst der anfang, denn dann erst geht es wirklich los.