
1Ki 19:4 Er aber ging hin in die Wüste eine Tagereise und kam hinein und setzte sich unter einen Wacholder und bat, daß seine Seele stürbe, und sprach: Es ist genug, so nimm nun, HERR, meine Seele; ich bin nicht besser denn meine Väter.
1Ki 19:5 Und er legte sich und schlief unter dem Wacholder. Und siehe, ein Engel rührte ihn an und sprach zu ihm: Steh auf und iß!
1Ki 19:6 Und er sah sich um, und siehe, zu seinen Häupten lag ein geröstetes Brot und eine Kanne mit Wasser. Und da er gegessen und getrunken hatte, legte er sich wieder schlafen.
1Ki 19:7 Und der Engel des HERRN kam zum andernmal wieder und rührte ihn an und sprach: Steh auf und iß! denn du hast einen großen Weg vor dir.
1Ki 19:8 Er stand auf und aß und trank und ging durch die Kraft derselben Speise vierzig Tage und vierzig Nächte bis an den Berg Gottes Horeb
1Ki 19:9 und kam daselbst in eine Höhle und blieb daselbst über Nacht. Und siehe, das Wort des HERRN kam zu ihm und sprach zu ihm: Was machst du hier, Elia?
Mar 1:35 Und frühmorgens, als es noch sehr dunkel war, stand er auf und ging hinaus und ging hin an einen öden Ort und betete daselbst.
Mar 6:31 Und er sprach zu ihnen: Lasset uns besonders an eine wüste Stätte gehen und ruht ein wenig. Denn ihr waren viele, die ab und zu gingen; und sie hatten nicht Zeit genug, zu essen.
Mar 6:32 Und er fuhr da in einem Schiff zu einer wüsten Stätte besonders.
Act 8:26 Aber der Engel des HERRN redete zu Philippus und sprach: Stehe auf und gehe gegen Mittag auf die Straße, die von Jerusalem geht hinab gen Gaza, die da wüst ist.
Neulich im Gottesdienst, als der Johannes gepredigt hat, hat er auch gesagt, dass wir uns öfter mal Ruhe gönnen sollen.....Wir lenken uns oft ab, anstatt ruhig zu sein, lassen wir lieber den tv-apparat laufen oder machen sport oder lesen irgendwas.......
Als die Jünger zu Jesus kommen, nachdem sie unterwegs waren, sagt er zu ihnen, sie sollen erstmal ausruhen.....an einem einsamen Ort.
Als Elia alleine (= nicht Einsam) in der Wüste ist, ist Gott bei ihm (Zweisam) und lässt ihn sich erholen und zu kräften kommen, bevor er dann loszieht.
Als Philippus die wichtigste entdeckung seines Lebens macht, machte er sich auf den weg entlang einer wüsten straße.....
Wenn Jesus betet, dann geht er dazu hier alleine an einen "öden" Ort.
In allen Beispielen, sind die Menschen alleine......alleine vor ihrem Gott und da die Stätte wüst ist, werden sie nicht abgelenkt......Der Lärm der Stadt ist weg.
(Ich rege dazu an, mal einen spaziergang alleine zu machen und Gott zu begegnen......ich hoffe in anbetracht der Jahreszeit, dass Gott nicht zu euch sagt: zieh deine Schuhe aus :) wenn er es trotzdem tut, dann wird er uns dafür bestimmt nicht mit schnupfen strafen :) )
Und dann nochwas:
Psa 32:5 Ich tat dir kund meine Sünde und habe meine Ungerechtigkeit nicht zugedeckt. Ich sagte: Ich will Jahwe meine Übertretungen bekennen; und du, du hast vergeben die Ungerechtigkeit meiner Sünde. (Sela.)
1Jo 1:9 Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.
Pro 3:34 Fürwahr, der Spötter spottet er, den Demütigen aber gibt er Gnade.
Jak 4:1 Woher kommen Kriege und woher Streitigkeiten unter euch? Nicht daher, aus euren Lüsten, die in euren Gliedern streiten?
Jak 4:2 Ihr gelüstet und habt nichts; ihr tötet und neidet und könnet nichts erlangen; ihr streitet und krieget; ihr habt nichts, weil ihr nicht bittet;
Jak 4:3 ihr bittet und empfanget nichts, weil ihr übel bittet, auf daß ihr es in euren Lüsten vergeudet.
Jak 4:4 Ihr Ehebrecherinnen, wisset ihr nicht, daß die Freundschaft der Welt Feindschaft wider Gott ist? Wer nun irgend ein Freund der Welt sein will, stellt sich als Feind Gottes dar.
Jak 4:5 Oder meinet ihr, daß die Schrift vergeblich rede? Begehrt der Geist, der in uns wohnt, mit Neid?
Jak 4:6 Er gibt aber größere Gnade; deshalb spricht er: "Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade".
Jak 4:7 Unterwerfet euch nun Gott. Widerstehet dem Teufel, und er wird von euch fliehen.
Jak 4:8 Nahet euch Gott, und er wird sich euch nahen. Säubert die Hände, ihr Sünder, und reiniget die Herzen, ihr Wankelmütigen.
Jak 4:9 Seid niedergebeugt, und trauert und weinet; euer Lachen verwandle sich in Traurigkeit und eure Freude in Niedergeschlagenheit.
Jak 4:10 Demütiget euch vor dem Herrn, und er wird euch erhöhen.
Demut soll nicht zur Verzweiflung und zur Depression führen, sondern wir sollen offen vor Gott sein, IHM bekennen, dass wir falsch sind und oft hochmütig, IHM unser ganzes Versagen schildern und IHM sagen, dass wir nicht mehr die Verbindung zerstören wollen.
"Jesus was mich hindert, ganz bei dir zu sein räume aus" heißt es in einem Lied.
Unseren Hochmut ablegen. Demut ist aktiv, keine passive Resignation. Das weinen soll kein weinen bleiben. Die Freude soll anstecken.
Und jetzt raus aus dem Sessel, die Waffenrüstung anziehen, Erdnussbutterbrot weglegen....Wir stehen an der Front.....
Sind wir entschlossen!
Widerstehen wir dem Lügner!
m.d.k.
Mittwoch, Februar 07, 2007
Elia,Jesus,Philippus........Alleine sein=Zweisamkeit
Eingestellt von Lia um 13:06
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1 Kommentar:
Wir haben einen großen Gott, bei dem nichts unmöglich ist! Selbst wenn es uns manchmal scheint, es gäbe keinen Ausweg aus unserer Situation und alles wäre vergebens. Bei ihm hat ALLES einen Sinn, nicht nur das Gute oder das, was ich verstehe. Egal wie hoffnunglos die Dinge scheinen und wie weit weg wir uns dann von ihm fühlen, können wir sicher sein, als Kinder Gottes nie aus seiner Hand zu fallen! Er geht uns nach und auch, wenn es eine Ewigkeit zu dauern schein, er ist geduldiger als es jemand sein kann und hat mehr liebe, als sie jemand haben kann.
Nahet euch Gott, und er wird sich euch nahen. Jakobus 4,8
Ein Schritt und er ist da. Wenn wir mit einem demütigen Herzen, vor ihn kommen, zugeben Sünder zu sein, und mehr als sonst irgendwer auf dieser Welt seine Vergebung und Gnade zu brauchen, wird er uns nicht weg schicken! Nie, wird Gott so einen Menschen ablehnen, denn er ist treu, auch wenn wir untreu sind.
Er nimmt uns an, stellt die Beziehung zu ihm wieder her und dann heißt es, so wie du es sagst Markus, mit seiner Hilfe und Kraft auf in den Kampf, den wir als Christen kämpfen, Tag für Tag, Stunde für Stunde. Nicht gegen Fleisch und Blut kämpfen wir, sondern gegen Mächte und Gewalten und es ist ihre größte Genugtuung uns fallen und liegenbleiben zu sehen. Deswegen erst recht nicht aufgeben!
Mit dem Blick fest auf das Ziel gerichtet ist jeder Stein und jedes Hindernis auf unserem Weg überwindbar.
anita
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